Salzburg: Mehr unselbständig Beschäftigte als 2016

 

erstellt am
20. 12. 17
13:00 MEZ

Gemeinsame Beschäftigungsstatistik des Landes und der Arbeiterkammer nach Regionen und Wirtschaftsbereichen erschienen
Salzburg (lk) - Ende Juli 2017 waren nach den Ergebnissen der regionalen Beschäftigtenstatistik im Land Salzburg insgesamt 258.097 Personen unselbständig beschäftigt. Im Vergleich zum Juli 2016 entsprach dies einem Plus von 5.394 Personen bzw. 2,1 Prozent, im Vergleich zum Juli 2012 errechnete sich ein Plus von 12.066 Personen bzw. 4,9 Prozent.

Die halbjährliche, regionale Beschäftigtenstatistik ist ein Kooperationsprodukt der Landesstatistik Salzburg mit der Abteilung Wirtschaft der Arbeiterkammer Salzburg, mit dem Ziel, die Zahl der Arbeitsplätze regional, d.h. auf Ebene der Bezirke, der Arbeitsmarktregionen und der Gemeinden, darzustellen. Die dazu erforderlichen ergänzenden Erhebungen und Bearbeitungen des umfangreichen Datenmaterials nehmen Zeit in Anspruch, sodass die Ergebnisse für den Stichtag 31. Juli 2017 zeitversetzt vorliegen.

Starkes Beschäftigungswachstum im Bezirk Tamsweg
Ende Juli 2017 waren in allen sechs Salzburger Bezirken mehr Personen unselbständig beschäftigt als ein Jahr zuvor. Dabei konnte der Bezirk Tamsweg mit 4,2 Prozent (+ 290 Arbeitsplätze) ein deutlich höheres Beschäftigungswachstum verbuchen als die anderen Bezirke. Während in den Bezirken Salzburg-Umgebung (+ 1.241 Arbeitsplätze) und St. Johann im Pongau (+ 718 Arbeitsplätze) das Plus mit jeweils 2,1 Prozent exakt dem Landeswert entsprach, lag es in den Bezirken Hallein mit 2,6 Prozent (+ 496 Arbeitsplätze) und Zell am See mit 2,8 Prozent (+ 1.028 Arbeitsplätze) darüber. In der Stadt Salzburg (+ 1.621 Arbeitsplätze) fiel die Zunahme mit 1,7 Prozent hingegen unterdurchschnittlich aus.

Gewinne in allen 13 Arbeitsmarktregionen
Von Juli 2016 auf Juli 2017, d.h. im Vorjahresvergleich, konnten alle 13 Arbeitsmarktregionen Beschäftigungszuwächse verbuchen. Die drei Regionen mit den stärksten Zuwächsen waren Strobl mit 6,8 Prozent, Lungau mit 4,2 Prozent und Bürmoos-Lamprechtshausen mit 3,9 Prozent. Am Tabellenende befanden sich im Vorjahresvergleich Neumarkt-Straßwalchen mit 1,9 Prozent, die Region Salzburg-Stadt mit 1,6 Prozent und das Gasteinertal mit 1,3 Prozent. In den verbleibenden sieben Regionen lag das Plus zwischen 2,2 (Salzach-Pongau) und 2,9 Prozent (Saalfelden).

Gereiht nach den absoluten Veränderungen führte die Region Salzburg-Stadt mit 2.067 zusätzlichen Arbeitsplätzen das Ranking an, gefolgt von der Region Kaprun-Bruck (+ 541 Arbeitsplätze), dem Salzach-Pongau (+ 453 Arbeitsplätze) und der Region Hallein (+ 416 Arbeitsplätze). In den anderen neun Regionen reichten die Gewinne von 67 (Gasteinertal) bis 293 Arbeitsplätzen (Region Strobl).

Mehr als 100 zusätzliche Arbeitsplätze in 13 Gemeinden
Ende Juli 2017 wurden in 91 Gemeinden mehr, in einer Gemeinde gleich viele und in 27 Gemeinden weniger Arbeitsplätze angeboten als bzw. wie ein Jahr zuvor. Im Vorjahresvergleich, d.h. von Juli 2016 auf Juli 2017, wurden in 13 Gemeinden jeweils über 100 zusätzliche Arbeitsplätze angeboten. Die Liste der "top-five" wurde von der Stadt Salzburg mit einem Zuwachs von 1.621 Arbeitsplätzen angeführt, dahinter folgten Puch bei Hallein (+ 286 Arbeitsplätze), Strobl (+ 270 Arbeitsplätze) und Zell am See (+ 266 Arbeitsplätze) mit jeweils mehr als 200 zusätzlichen Arbeitsplätzen.

 

 

 

zurück

 

 

 

 

Kennen Sie schon unser kostenloses Monatsmagazin "Österreich Journal" in vier pdf-Formaten? Die Auswahl finden Sie unter http://www.oesterreichjournal.at