Schlumberger-Sektreport 2017

 

erstellt am
20. 12. 17
13:00 MEZ

Wachstumstrend trotzt Sektsteuer, Sekt-Hochsaison rund um Weihnachten und Silvester. Guter Geschmack und Regionalität punkten als wichtigste Entscheidungskriterien
Wien (schlumberger) - Das Knallen der Sektkorken in Österreich wird von Jahr zu Jahr lauter: mittlerweile gönnen sich bereits 94% der Österreicherinnen und Österreicher zumindest gelegentlich ein prickelndes Gläschen, ein Viertel der Bevölkerung lässt sich Sekt sogar monatlich schmecken – in beiden Fällen ein Wachstum zum Vorjahr. Besonders interessant: Die Beliebtheit von Sekt bei Männern ist stark gestiegen. Silvester ist und bleibt jener Anlass, zu dem die meisten Sektflaschen geköpft werden – vor Geburtstagen, Hochzeiten und dem bevorstehenden Weihnachtsfest. Bei der Auswahl im Regal sind Geschmack, Herkunft und Qualität kaufentscheidend. Vor allem österreichische Sekte erfreuen sich großer Beliebtheit. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Studie, die vom österreichischen Traditions-Sekthersteller Schlumberger jährlich in Auftrag gegeben wird.

Sekt in Österreich weiterhin im Vormarsch
Gemeinsam mit dem „market Institut“ hat das Haus Schlumberger zum Abschluss des Jubiläums-Jahres und rechtzeitig zur Sekt-Hochsaison wieder eine Studie zum „prickelnden Wein“ durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine vielversprechende Entwicklung und bestätigen einen anhaltenden Aufwärtstrend von Schaumwein. Trotz massiver Markteinbrüche nach Wiedereinführung der Schaumweinsteuer im Jahr 2014 trinken mittlerweile 94% der gesamten Bevölkerung ab dem 18. Lebensjahr zumindest gelegentlich Sekt – der Konsum hat sich seit dem Jahr 2015 insgesamt um 5% gesteigert. Ein knappes Drittel greift zumindest einmal pro Quartal auf Schaumwein zurück und rund 25% gönnen sich sogar ein-bis zweimal im Monat ein Glas Sekt. Besonders spannend ist die Trendentwicklung der Geschlechter: Griffen 2016 noch 26% der Frauen und 19 % der Männer mindestens 1 Mal im Monat zum prickelnden Edelgetränk, so sind es 2017 bereits 30 Prozent der Damen. Mit satten 28% bei den Herren ergibt sich eine beachtliche Steigerung von beinah 10 % für letztere. Ein ebenso interessanter Trend ist im Hinblick auf den Trinkanlass zu erkennen. Während in den letzten Jahren die prickelnde Spezialität hauptsächlich „zum Anstoßen“ bevorzugt wurde, wird Sekt mittlerweile in erster Linie als Aperitif gewählt. Die Art und Weise wie Sekt konsumiert wird unterliegt ebenfalls einer starken Tendenz – und zwar hin zu purem Sektgenuss. Mehr als die Hälfte der Befragten trinken Sekt am liebsten pur und ohne Beigetränke, das klassische Glas Sekt-Orange nimmt ab. Ein deutliches Zeichen dafür, dass das Bewusstsein um die Qualität und Vielfalt von Sekt mittlerweile breit in der Gesellschaft angekommen ist. Ebenfalls für diese Entwicklung spricht, dass sortentypische Kreationen gegenüber ausgewogenen Cuvées bevorzugt werden.

Die meisten Korken knallen zu Silvester
In über 90% aller österreichischen Haushalte ist Sekt zu Silvester ein fixer Bestandteil der Feierlichkeiten, gefolgt von Geburtstagsfeiern (86%) und Hochzeiten (85%). Am liebsten wird die prickelnde Spezialität immer noch aus dem klassischen Sektglas getrunken. Überraschend hingegen das Öffnungsritual zum Jahreswechsel – knallende Korken gibt es nur bei etwas mehr als zwei Drittel (37%). Mit 59% achtet weit mehr als die Hälfte darauf, dass der Korken langsam ausfährt und dadurch beim Öffnen möglichst wenig Kohlensäure verloren geht. Als Silvester-Mitbringsel kommt das edle Getränk ebenfalls gut an – noch vor Glücksbringern und Co. wird es von 66% aller Befragten zum beliebtesten Gastgeschenk anlässlich des Jahreswechsels gekürt. Auch wenn man an das bevorstehende Weihnachtsfest denkt, ist das prickelnde Gold nicht wegzudenken. Ob nur zum Anstoßen oder als Getränkebegleitung zum Weihnachts-Menü – in mehr als der Hälfte aller österreichischen Haushalte ist Sekt ein wichtiger Bestandteil der Festtage.

Geschmack und Herkunft entscheiden
Das Einkaufsverhalten der Österreicher hat sich im Vergleich zum letzten Jahr kaum verändert – am häufigsten (93%) wird Sekt ganz klassisch im Supermarkt des Vertrauens gekauft. Mit Respektabstand folgen Weinhandlungen (29%) und Spezialitätengeschäfte (18%). Kaufkriterium Nummer 1 ist, wie bereits in der Vergangenheit, der Geschmack – 88% beurteilen ihn als wichtig oder sehr wichtig. An zweiter Stelle wird bereits die Herkunft des Sekts von 65% angeführt. Besonders erfreulich – bei der Frage, ob es ein österreichischer Sekt oder ein französischer Champagner sein darf, entschieden sich 61% für das regionale Produkt, 12% griffen zur Variante aus der Champagne und etwas mehr als ein Viertel zeigte keine eindeutige Präferenz. Direkt zum bevorzugten Herkunftsland befragt, sprachen sich sogar überwältigende 83% für österreichischen Schaumwein aus, die Konkurrenz aus Italien (9%) und Frankreich (5%) liegt hier weit abgeschlagen zurück. Platz drei bei den Kaufkriterien teilen sich ex aequo Qualität und ein günstiger Preis. Als relevante Entscheidungshilfe beim Sektktauf wird überdies die neu eingeführte Qualitätspyramide für österreichischen Sekt gesehen. Fast zwei Drittel aller Befragten erachten die Einstufung in die Kategoiren Klassik, Reserve und Große Reserve als sehr hilfreich beim Sektkauf.

Qualität darf auch kosten
Wie viel die Österreicher im Schnitt für Sekt ausgeben, hängt davon ab, wo sie ihn einkaufen. Für eine Flasche Sekt wird im Supermarkt deutlich weniger Geld ausgegeben, als in einem Fachgeschäft bzw. einer Vinothek. Durchschnittlich wird im klassischen Lebensmittelhandel EUR 7,63 für eine 0,75l Flasche Schaumwein bezahlt, in der Vinothek sind es stolze EUR 13,53. Der Unterschied ergibt sich vor allem durch das höhere Qualitätsbewusstsein und Fachwissen der unterschiedlichen Käuferschichten. Dass man als Gast in Gastronomiebetrieben generell eine größere Preistoleranz an den Tag legt, verwundert wesentlich weniger. Hier darf eine 0,75l Flasche im Durchschnitt um die EUR 33, für knapp 15% sogar über EUR 50 und mehr kosten.

Über Schlumberger
Schlumberger ist Österreichs traditionsreichste Wein- und Sektkellerei. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich Premium- Sekt und Premium-Spirituosen. Robert Alwin Schlumberger gründete das Unternehmen 1842 und stellte damals als einer der ersten in Österreich Sekt nach der Méthode Traditionnelle her. 1973 erwarb das Familienunternehmen Underberg die Schlumberger Wein- und Sektkellerei und brachte die Gesellschaft 1986 an die Börse. 2014 wurden die Mehrheitsanteile von der Schweizer Holdinggesellschaft Sastre SA rund um den Unternehmer Frederik Paulsen erworben. Mit Ende 2015 wurde die Mozart Distillerie in Salzburg übernommen und in das Unternehmen eingegliedert. Das Geschäft umfasst heute die Bereiche Schaumwein, Spirituosen, Wein, Bier und Alkoholfreie Getränke. Mit seinen Sektmarken Schlumberger, Goldeck – der Veltliner Sekt und Hochriegl bündelt das Unternehmen umfangreiches, österreichisches Sekt Know-how und setzt sich die höchste Qualität seiner Sektmarken zum Ziel. In der Schaumweinproduktion werden seit jeher österreichische Premium-Trauben verarbeitet. Schlumberger beschäftigt durchschnittlich rund 219 Mitarbeiter einschließlich seiner Töchter in Österreich, Deutschland und den Niederlanden.

 

 

 

Allgemeine Informationen:
http://gruppe.schlumberger.at

 

 

 

 

 

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