Wallner: "Bildung und Qualifizierung unterstützen"

 

erstellt am
03. 01. 18
13:00 MEZ

Land investiert weitere 2,24 Millionen Euro in bewährte Qualifizierungs-, Bildungs- und Beschäftigungsinitiativen
Bregenz (vlk) - Zur Fortsetzung von bewährten Qualifizierungs-, Bildungs- und Beschäftigungsinitiativen hat die Landesregierung weitere 2,24 Millionen Euro bereitgestellt. "Es geht darum, Chancen und Perspektiven zu eröffnen", begründet Landeshauptmann Markus Wallner die beherzten Anstrengungen in diesem Bereich. "Die passgenauen Angebote helfen beim persönlichen und beruflichen Vorankommen", ergänzen Wirtschaftsreferent Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Bildungslandesrätin Bernadette Mennel.

Bei den jetzt von Landesseite unterstützten Maßnahmen handelt es sich konkret um die niederschwelligen Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiativen Startbahn in Feldkirch und Bludenz, Werkstadt in Bregenz und Lustenau sowie Job Ahoi und Albatros in Dornbirn, um die Programme "Pflichtschulabschluss" des Berufsförderungsinstituts (BFI) der Arbeiterkammer Vorarlberg und der Volkshochschule Götzis, um die Lehrgänge zur Berufsreifeprüfung an den Vorarlberger Volkshochschulen Bregenz, Götzis und Bludenz und um das Projekt "Jugendcollege Basisqualifizierung junger Flüchtlinge".

"Mit den Qualifizierungs-, Bildungs- und Beschäftigungsinitiativen schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass der Ein- bzw. Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt gut gelingen kann", verdeutlicht Landeshauptmann Wallner die Zielsetzung hinter den Maßnahmen. Zum einen gehe es um die persönlichen Chancen für jede und jeden Einzelnen. Auf der anderen Seite sei eine hohe Beschäftigungsrate auch ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für den gesamten Wirtschaftsstandort Vorarlberg und ein ganz zentraler Aspekt von Armutsprävention, stellt der Landeshauptmann klar.

Niederschwellige Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiativen
Bei den niederschwelligen Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiativen Startbahn in Feldkirch und Bludenz, Werkstadt in Bregenz und Lustenau sowie Job Ahoi in Dornbirn sind die jungen Klientinnen und Klienten geringfügig in Beschäftigung. Parallel dazu werden sie bei der Lehrstellensuche und Bewerbung begleitet. Die Teilnahme an den Initiativen ist freiwillig, die Entlohnung erfolgt auf dem Tagelöhnerprinzip. Im Projekt "Albatros" haben die Jugendlichen zudem die Möglichkeit, ihren Pflichtschulabschluss nachzuholen. "Die Programme geben den teilnehmenden Jugendlichen die Chance, fit für den Arbeitsmarkt zu werden, Selbstwertgefühl zu entwickeln und Klarheit über die eigenen Möglichkeiten zu gewinnen", erklärt der Landeshauptmann. Konkret werden 2018 rund 250 Jugendliche von den 60 angebotenen Plätzen profitieren können.

Die Bildungsmaßnahme "Pflichtschulabschluss", die das Berufsförderungsinstitut der Arbeiterkammer sowie die Volkshochschule Götzis anbieten, eröffnet die Möglichkeit, einen Pflichtschulabschluss kostenfrei nachzuholen. An den neu genehmigten Lehrgängen können insgesamt 40 Personen teilnehmen.

Von großer Bedeutung im Leistungsspektrum sind auch die von Landesseite geförderten Angebote zum Nachholen von Abschlüssen im Zweiten Bildungsweg an den Volkshochschulen Götzis, Bregenz und Bludenz. Neben Pflichtschulabschluss und Modell "Lehre und Matura" werden auch Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung (BRP) angeboten. "Die Unterstützung des Landes trägt dazu bei, die Kosten für die Lehrgänge leistbar zu halten", erklärt der Landeshauptmann.

"Jugendcollege"
Das Projekt "Jugendcollege" richtet sich an bildungsferne Flüchtlinge im Alter von 15 bis 25 Jahren, die anschließend einen Pflichtschulabschluss machen möchten oder auf der Suche nach einer Lehr- oder Arbeitsstelle sind. Diese jungen Flüchtlinge verfügen oft über keinen Schul- oder Ausbildungsabschluss. Neben den 200 Teilnehmenden am Standort in Feldkirch wurde ein weiterer Projektstandort mit 240 Teilnehmenden in Dornbirn eingerichtet.

 

 

 

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