Wiener Moderne - Ein neues musikalisches Zeitalter

 

erstellt am
05. 02. 17
13:00 MEZ

Haus der Musik: Kabinettausstellung im Innenhof ab 22. Februar 2018 - Eintritt frei!
Wien (hdm) - Als Arnold Schönberg vor über 100 Jahren mit seiner völlig neuen Art zu komponieren mit allen Traditionen brach, läutete er einen der radikalsten Umbrüche in der Musikgeschichte ein. Als Vater der Zwölftonmusik ist er neben Klimt, Schiele und Wagner einer der großen Pioniere der Wiener Moderne. Ihm und seinen Schülern Alban Berg und Anton Webern widmet das Haus der Musik eine neue Sonderausstellung im glasüberdachten Innenhof (22.2 – 7.10.2018).

In der Musik gelten Arnold Schönberg, Anton Webern und Alban Berg als die Pioniere der Wiener Moderne. Mit ihren fundamental neuen Kompositionsweisen setzten die Begründer der „Zweiten Wiener Schule“ nicht nur neue Maßstäbe in der Ästhetik, sondern brachen mit jeglicher Tradition und läuteten zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen der radikalsten Umbrüche der Musikgeschichte ein. Das Haus der Musik beleuchtet mit der Kabinettausstellung im Innenhof das neue musikalische Zeitalter, das zu einer Neubewertung der Klassik führte und die Kunst der folgenden Epoche auf elementare Weise prägen sollte.

Die Zwölftonmusik - eine Neubewertung der Tonalität
„Die Tonalität ist kein ewiges Naturgesetz der Musik“ (Arnold Schönberg)

Die „Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen“ und die von Arnold Schönberg mit der Zwölftontechnik geschaffenen Vokal- und Instrumentalwerke wurden zur Basis der neuen Musik. Diese neue musikalische Bewegung schuf neue Techniken, neue Ausdrucksformen und einen neuen Kompositionsstil, sie ergänzte und ersetzte teils die alten und traditionellen musikalischen Strukturen. Für die Ausstellung im Haus der Musik wurden zwei musikalische Werke der Wiener Moderne neu aufbereitet: Arnold Schönbergs Klaviersuite op. 25 und Hanns Eislers Sonate für Klavier op. 1 sind als großflächiges visuelles Kunstwerk umgesetzt worden, das die Verwendung der Zwölftontechnik eindrucksvoll veranschaulicht. BesucherInnen können sich mit jener revolutionären, damals vollkommen neuen Ästhetik auseinandersetzen und sich ein unmittelbares Bild davon machen.

 

 

 

Weitere Informationen:
http://www.hdm.at

 

 

 

 

 

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