Februar 2018: 5 Prozent Arbeitslosenquote, stärkster Rückgang bei Frauen
Innsbruck (lk) - Die am 1. März vom Arbeitsmarktservice Tirol (AMS) veröffentlichten Arbeitslosenzahlen
für den Monat Februar 2018 zeigen, dass „Tirol Spitzenreiter ist, wenn es darum geht, Arbeitsplätze zu
schaffen. Mit fünf Prozent, was einer Verbesserung von 0,8 Prozentpunkten entspricht, haben wir österreichweit
die geringste Arbeitslosenquote. Ein zweistelliger Arbeitslosenrückgang im Vergleich zum Februar des Vorjahres,
nämlich um13,2 Prozent, zeugt nicht nur davon sondern bestärkt uns auch darin, den Tiroler Weg weiter
zu verfolgen“, betont LH Günther Platter auch künftig den Arbeitsmarkt in Tirol aktiv fördern zu
wollen. 18.299 Personen sind derzeit in Tirol arbeitslos. „Im Vergleich zum Vorjahr sind heute um 2.782 Personen
mehr in einer Beschäftigung, im Zweijahresvergleich sind es bei einem Rückgang von 17,8 Prozent sogar
3.963 Personen mehr. Seit einem beachtlichen langen Zeitraum, nämlich über 28 Monate, sind die Arbeitslosenzahlen
in Tirol rückläufig“, zeigen sich Tirols Landeshauptmann und der für Arbeitsmarkt zuständige
LR Johannes Tratter erfreut.
Frauenarbeitslosigkeit: Größter Rückgang in Tirol
Minus 16,7 Prozent oder 1.153 Frauen weniger, die im Vergleich zum Vorjahr arbeitslos sind: Tirol weist auch in
Sachen Frauenarbeitslosigkeit österreichweit den größten Rückgang auf und belegt damit im
bundesweiten Vergleich vor der Steiermark und Kärnten Platz eins. „Von den 18.299 Arbeitslosen in Tirol sind
5.758 Frauen. Dass sich diese Zahl verringerte, ist sicher auch unserem Einsatz im Sinne der Vereinbarkeit von
Familie und Beruf zu verdanken. Mit dem Ausbau der Kinderbetreuung und dazugehörigen flexiblen Betreuungsmöglichkeiten
sollen Frauen, die arbeiten wollen und können, auch die Möglichkeit haben, einer Beschäftigung nachzugehen“,
zeigt sich LH Platter über die geringere Frauenarbeitslosenquote erfreut.
Reutte im Bezirksvergleich top
Auch auf Bezirksebene spiegeln sich die rückläufigen Arbeitslosenzahlen wider: Der Bezirk Reutte verzeichnet
im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 24,5 Prozent. Das heißt, dass heute 114 Personen mehr in einer Beschäftigung
sind. Platz zwei belegt der Bezirk Lienz mit minus 16,8 Prozent gefolgt vom Bezirk Schwaz mit minus 14,4 Prozent.
Arbeitslandesrat Tratter hebt die enge Verknüpfung von beruflicher Aus- und Weiterbildung als wesentlichen
Erfolgsfaktor hervor. „Dies ist und bleibt ein zentrales Handlungsfeld. Das Land Tirol kooperiert wie kein anderes
Bundesland gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice sowie den Sozialpartnern in der Förderung der beruflichen
Aus- und Weiterbildung. Die gemeinsamen Anstrengungen zeigen Wirkung, der neuerliche Rückgang der Arbeitslosigkeit
ist ein gemeinsamer Erfolg aller Beteiligten.“
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