Bestätigung für die Forschungsarbeit in Oberösterreich: Forschungsreferent LH-Stv.
Strugl: „COMET-Programm stärkt langfristige Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in
OÖ“
Linz (lk) - Höchst erfolgreich verliefen die im FFG-Förderprogramm COMET vorgesehenen Zwischenevaluierungen
bei den COMET K1-Zentren Kompetenzzentrum Holz GmbH (Wood K plus), Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH)
und CEST Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie GmbH. Mit der positiven Bewertung
der laufenden Forschungsarbeit durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) wurden
die Zentren auf eine weitere Förderungsperiode von 4 Jahren verlängert. „Das positive Ergebnis der FFG-Bewertung
ist eine Bestätigung, dass die K1-Zentren eine hervorragende und eng an Wirtschaft & Industrie ausgerichtete
Forschungsarbeit leisten. Oberösterreichs Forschungslandschaft ist gut aufgestellt und die K1-Zentren haben
sich damit wieder einmal als Eckpfeiler der ausgezeichneten Forschungsleistung in unserem Bundesland erwiesen“,
zeigt sich Wirtschafts- und Forschungsreferent LH-Stv. Dr. Michael Strugl, erfreut. Dies sei zugleich auch eine
Bestätigung der professionelle Begleitung durch die Upper Austrian Research GmbH (UAR), die als Forschungsleitgesellschaft
des Landes OÖ die Bundesländerverantwortung für das COMET-Programm trägt.
„Die Forschungseinrichtungen mussten sich einem sehr fordernden Review stellen und konnten sich im Prozess erfolgreich
behaupten. Wir freuen uns mit den Zentren“, erklärt DI Dr. Wilfried Enzenhofer, MBA, Geschäftsführer
der UAR.
Forschung mit und für die Wirtschaft
Mit dem COMET-Programm sollen langfristige Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auf höchstem
Niveau gestärkt werden. Das Gesamtprojektvolumen beträgt für die kommende Förderperiode von
vier Jahren jeweils über 20 Millionen Euro pro Zentrum. Das Land OÖ steuert in den nächsten vier
Jahren in Summe rund 6,5 Millionen Euro bei. Die verlängerten COMET K1-Zentren adressieren strategische Stärkefelder
des Landes OÖ:
Kompetenzzentrum Holz GmbH (Wood K plus)
Wood K plus ist eine Forschungseinrichtung für Holz und verwandte nachwachsende Rohstoffe. Die Kernkompetenzen
des COMET K1-Kompetenzzentrums liegen in der Materialforschung, Werkstoffentwicklung und Prozesstechnologie entlang
der gesamten Wertschöpfungskette – von den Rohmaterialen bis zum fertigen Produkt. Geforscht wird an 4 Standorten
– Linz, Lenzing, St. Veit an der Glan und Tulln.
Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH)
Das in Hagenberg ansässige SCCH unterstützt als das österreichische Forschungszentrum für Data
& Software Science die Wirtschaft bei ihrer digitalen Transformation durch Methoden und Softwarekomponenten,
die einen intelligenten Übergang zu KI-basierten cyberphysikalischen Systemen ermöglichen.
CEST Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie GmbH
CEST fungiert als Innovationsschmiede an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie und steht als anwendungsorientiertes
Forschungszentrum im Dienste der produzierenden Industrie. Das Zentrum soll sich als europäisches Spitzeninstitut
für elektrochemische Oberflächentechnologie etablieren. Neben dem Sitz der Zentrale in Wiener Neustadt
hat das Zentrum einen Standort in Linz.
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