Höchste Auszeichnung des Wirtschaftsbundes für besonderes Engagement in Wirtschaft
und Gesellschaft vergeben
Wien (öwb) - Am 25. April zeichnete Wirtschaftsbund-Präsident Dr. Harald Mahrer den ehemaligen
Raiffeisen-Generalanwalt Dr. Christian Konrad mit der goldenen Julius-Raab-Medaille aus. Mahrer erläutert
die Wahl des diesjährigen Preisträgers: „Christian Konrad hat stets unternehmerische Werte wie Freiheit,
Leistungs- und Eigentumsorientierung mit gesellschaftlicher Verantwortung und Solidarität bei seinem Wirken
für Österreich in Einklang gebracht.“
Kaum jemand habe sich für Wirtschaft und Gesellschaft des Landes so engagiert wie Konrad, so Mahrer. Der Wirtschaftsbund-Präsident
betonte: „Unternehmerisches Handeln und gesellschaftliche Solidarität sind sowohl für den Raiffeisenverband
als auch für den Wirtschaftsbund zentrale Werte, die untrennbar miteinander verbunden sind.“
Konrad fungierte – nach jahrzehntelanger erfolgreicher Karriere im Raiffeisenverband – von 1994 bis 2012 als dessen
Generalanwalt. Seither ist der gebürtige Weinviertler in verschiedenen Aufsichtsratsfunktionen tätig,
unter anderem für die UNIQA, die Tageszeitung „Kurier“, die Südzucker AG und die BayWa AG. Zusätzlich
ist Konrad Aufsichtsratsvorsitzender der AGRANA. Im August 2015 wurde der studierte Jurist von Vizekanzler Reinhold
Mitterlehner zum Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung vorgeschlagen – eine verantwortungsvolle Rolle,
die er bis Ende September 2016 ausfüllte.
Die goldene Julius-Raab-Medaille ist die höchste Auszeichnung des Österreichischen Wirtschaftsbundes
und wird für besonderes Engagement in Wirtschaft und Gesellschaft verliehen. Sie wurde anlässlich des
60. Geburtstags des Wirtschaftsbundgründers und Bundeskanzlers Julius Raab im Jahr 1951 ins Leben gerufen.
Bisherige Preisträger der renommierten Ehrenmedaille waren unter anderem Hugo Portisch, Dr. Helga Rabl-Stadler,
Waltraud Klasnic und Dr. Wolfgang Schüssel.
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