KnewLEDGE-Staatspreis 2018 im Parlament überreicht
Wien (pk) - Der Staatspreis KnewLEDGE ist die höchste Auszeichnung der Republik Österreich für
Personalentwicklung und prämiert herausragendes Engagement von Unternehmen in diesem Bereich. Auch heuer wurden
wieder Preise in drei Kategorien sowie zwei Sonderpreise verliehen und am 24. Mai auf Einladung von Nationalratspräsident
Wolfgang Sobotka und des Wirtschaftsministeriums im festlichen Ambiente des zum Parlament gehörenden Palais
Epstein überreicht.
Personalentwicklung sei etwas ganz Wesentliches für Unternehmen, um erfolgreich zu sein, betonte Sobotka in
seinen Begrüßungsworten. Unternehmen stünden vor der Herausforderung, sich nicht nur an neue Entwicklungen
anzupassen, sondern diese auch vorauszusehen. Dazu brauche es bestens qualifizierte MitarbeiterInnen. Die nominierten
Unternehmen wüssten, wie wichtig es sei, sorgsam mit seinen eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umzugehen.
Besonders erfreut zeigte sich der Nationalratspräsidenten darüber, dass auch ein Sonderpreis für
Non-Profit-Organisationen vergeben wird, vielleicht könne sich ja auch die Parlamentsverwaltung einmal dafür
bewerben.
Noch viel wichtiger als den Sieg hält Sektionschef Ulrich Schuh vom Wirtschaftsministerium den Wettbewerb
an sich. Staatspreise wie der KnewLEDGE-Preis würden Unternehmen motivieren, besondere Initiativen in gewissen
Bereichen zu setzen. Für Bundesrätin Sonja Zwazl, Präsidentin der KnewLEDGE-Initiative und der Wirtschaftskammer
Niederösterreich, sind die prämierten Unternehmen wichtige Botschafter für lebenslanges Lernen und
Vorbild für andere Betriebe. Wie Moderatorin Ina Sabitzer festhielt, haben sich für den Staatspreis Unternehmen
aus allen Bundesländern beworben, 12 davon haben es in die engere Auswahl geschafft.
Den Staatspreis in der Kategorie über 250 MitarbeiterInnen konnten Schuh und Zwazl schließlich an die
Brau Union Österreich AG überreichen. Weiters wurden der in Tirol ansässige Metallverarbeitungsbetrieb
Pohl Metall GmbH (in der Kategorie bis 25 MitarbeiterInnen) und das steirische Technologieunternehmen Evon (25
bis 250 MitarbeiterInnen) ausgezeichnet. Der Preis der Jury "KnewLEDGE beyond limits" ging an die Gailtal-Klinik
und das Landeskrankenhaus Laas, die beide zur Kärntner Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft KABEG gehören.
Schließlich wurde auch noch ein Sonderpreis für Non-Profit-Organisationen an die Wirtschaftsagentur
Wien vergeben.
Über eine Prämierung für die Nominierung freuen konnten sich außerdem der Transport- und Logistikkonzern
Gebrüder Weiss, das Bäckerei-Familienunternehmen Resch&Frisch und die in Kuffern ansässige Druckerei
Dockner.
Ziel der auch von der Wirtschaftskammer und vom Wifi unterstützten Knewledge-Initiative ist die Förderung
lebensbegleitenden Lernens im beruflichen Kontext. Erstmals wurden 1999 Auszeichnungen an Unternehmen vergeben,
seit 2004 schreibt das Wirtschaftsministerium den KnewLEDGE-Preis – im Zwei-Jahres-Rhythmus – als Staatspreis aus.
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