„Kaiserliche“ Faaker See-Überquerung

 

erstellt am
06. 08. 18
13:00 MEZ

LH Kaiser und LHStv.in Prettner machten beim „Blauen Band vom Faaker See“ mit – Lob für großartige Arbeit der Wasserrettung – Sie sind die Engel am Wasser
Faak/Klagenfurt (lpd) - Sein Versprechen aus dem letzten Jahr, auch 2018 wieder an der Schwimmveranstaltung um das „Blaue Band vom Faaker See“ teilzunehmen, löste Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser am 5. August ein. Gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Beate Prettner sowie140 Schwimmerinnen und Schwimmern aus acht Nationen bewältigte der Landeshauptmann im Rahmen der 54. Seeüberquerung die 750 Meter von der Faaker See Insel zum Strandbad der Marktgemeinde Finkenstein. Und die Veranstaltung stand ganz „in kaiserlichen Zeichen“: Kaiserwetter, Teilnahme von LH Kaiser und der spektakuläre Schwimmrekord von Constantin Kaiser – 8:24 Minuten wurde wieder nicht geknackt, er feiert mittlerweile zehnjähriges Jubiläum.

„Immer mehr Menschen lieben das Schwimmen anstatt nur zu Baden“, sagte der Landeshauptmann. Kärnten sei ein Land mit höchster Qualität an Schutz und Sicherheit an den Gewässern durch die vielen Einsatzstellen der Österreichischen Wasserrettung. „Meine Stellvertreterin Beate Prettner und ich möchten die Gelegenheit nutzen, um Danke zu sagen und zu betonen, wie wichtig und unverzichtbar diese Arbeit ist“, sagte der Landeshauptmann. Die Hauptaufgabe, die Sicherheit der Schwimmer und Wassersportler zu garantieren und Menschen vor dem Ertrinkungstod zu retten, könne nicht hoch genug eingeschätzt werden. „Jede einzelne Wasserretterin und jeder einzelne Wasserretter leistet mit außergewöhnlichem Engagement und Idealismus Unglaubliches. Als Landeshauptmann möchte ich meinen Stolz auf jedes einzelne Mitglied zum Ausdruck bringen. Sie sind die Engel auf dem Wasser, bitte machen Sie weiter so, auch wenn manchmal schwierige und schmerzvolle Ereignisse unvermeidlich sind – Kärnten braucht Sie.“

„Ich schwimme regelmäßig und werde versuchen, auch im nächsten Jahr wieder teilzunehmen“, sagte LHStv.in Prettner. Auch sie betonte, die Wichtigkeit der Wasserrettung und lobte die Einsatzstelle am Faaker See als besonders engagiert. „Besonders die Nachwuchsarbeit und Prävention ist vorbildhaft“, so Prettner.

„Ich bin sehr stolz, dass die Wasserrettung diese Veranstaltung wieder durchführen konnte und vorallem, dass sie unfallfrei über die Bühne gegangen ist“, sagte Einsatzstellenleiter Michael Siter und dankte seinem Team für die großartige Arbeit sowie das Engagement. Er betonte, dass sich das Schwimmen um das „Blaue Band vom Faaker See“ mittlerweile als eine der wichtigsten Schwimmveranstaltungen in Kärnten etabliert habe. „Wir freuen uns über Stammgäste, die uns schon seit sehr vielen Jahren die Treue halten.“ Von der ÖWR mit dabei waren auch Landesleiter Bruno Rassinger und Daniel Fleischhacker, Landesreferent für Öffentlichkeitsarbeit und Datenverarbeitung.

Die Seeüberquerung wird seit dem Jahr 1964 durchgeführt und zählt längst zu den beliebtesten Schwimmveranstaltungen in Kärnten. Die am schnellsten geschwommene Zeit von 8:24 Minuten hält mittlerweile schon seit zehn Jahren Constantin Kaiser, ein Wiener mit Kärntner Wurzeln. Im heurigen Jahr nahmen 140 Schwimmerinnen und Schwimmer aus acht Nationen an der Veranstaltung um das „Blaue Band vom Faaker See“ teil. Der älteste Teilnehmer war 78 Jahre, der Jüngste acht Jahre alt. Ein ganz besonderes „Finisher-Erlebnis“ gab es für den letzten und einen der ältesten Schwimmer: Joschko Wrolich, Vater von Landes-Rad-Koordinator Peter „Paco“ Wrolich, wurde von LH Kaiser, LHStv.in Prettner und Landesleiter Rassinger sowie dem gesamten Publikum mit begeistertem Applaus nach Überqueren der Ziellinie empfangen. Das „Blaue Band vom Faaker See“ holte sich erneut der Wiener Moritz Dietrich in einer Zeit von 9:06 Minuten. Für die Moderation sorgten Elisabeth Puschan und Herbert Sternig von der Wasserrettung Faak.

Unter den zahlreichen begeisterten Besucherinnen und Besuchern waren auch Vizebürgermeisterin Christine Sitter, Gemeindevorstand Markus Regenfelder und Gerhard Domiuschigg, Initiator des Faaker See Open Water, einer weiteren großen Schwimmveranstaltung in der Marktgemeinde Finkenstein. Sie findet von 24. bis 25. August 2018 statt.

Das Faaker-See-Team der aktiven ÖWR-Einsatzkräfte besteht aus 70 Mitgliedern. Rechnet man Kinder- und Jugendmitglieder sowie die Förderer mit ein, hat die ÖWR Faaker See rund 500 Mitglieder. Im heurigen Jahr musste sie bereits 37 Mal ausrücken. Zu den häufigsten Einsätzen zählen Personensuchen, gefolgt von Sturmwarnfahrten in Verbindung mit Rettungen und Bergungen bei Unwettern. Besonders hervorzuheben sind die Aktivitäten der ÖWR Einsatzstelle Faaker See in Bezug auf Prävention. So werden Schwimmkurse für Anfänger und auch Fortgeschrittene angeboten.

 

 

 

Weitere Informationen:
http://www.wasserrettung-faak.at

 

 

 

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