Start der Veranstaltungsreihe
 Zukunftsprozess Steiermark 2030+

 

erstellt am
08. 03. 19
13:00 MEZ

Wissen und Ausbildung im Fokus in Bad Gleichenberg:
Bad Gleichenberg/Graz (lk) - Wie wollen wir morgen leben? Was bedeuten globale Entwicklungen für die Steiermark? Und was können wir konkret in den einzelnen Bereichen heute tun, damit die Steiermark auch in Zukunft ein lebenswertes Land bleibt? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigt sich der Zukunftsprozess „AUF LANGE SICHT Steiermark 2030+". Dieser von Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer initiierte Prozess geht nun in die Phase der Bürgerbeteiligung. Dabei sollen bei sieben Veranstaltungen in allen steirischen Regionen die Steirerinnen und Steirer über die wichtigsten Themen zuerst in Fachworkshops und dann bei einer Abendveranstaltung diskutieren und ihre Aspekte einbringen. Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildete am 7. März der Themenabend „Wissen und Ausbildung" in der FH Joanneum Bad Gleichenberg.

Unter der Schirmherrschaft von Landeshauptmann-Stv. Schickhofer und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl sowie den beiden Klubobleuten Hannes Schwarz und Barbara Riener wurden die Zukunftsthemen Bildung, Ausbildung und Wissen in der Steiermark diskutiert. Nach einem Impulsvortrag von Rudolf Egger (Universität Graz, Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft - der „Professor für lebenslanges Lernen") diskutierten dazu Eva-Maria Adamer-König (FH Joanneum Bad Gleichenberg), Elgrid Messner (Pädagogische Hochschule Steiermark) und Josef Maßwohl (HTL Bad Radkersburg) mit dem Publikum. In einem vollen Haus in der FH Joanneum Bad Gleichenberg wurden zahlreiche Aspekte zum Zukunftsthema Wissen und Ausbildung in der Steiermark eingebracht.

Der Schirmherr des Zukunftsprozesses, Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer dankte den zahlreichen Gästen für ihr Engagement um die Zukunft der Steiermark. „Wir müssen heute handeln, um uns und unseren Kindern eine gute und sichere Zukunft gewährleisten zu können. Eine gute Ausbildung ist ganz entscheidend für die berufliche Zukunft und ein geregeltes Einkommen. Daher brauchen wir maßgeschneiderte Bildungs- und Ausbildungsangebote in allen Teilen der Steiermark. Die Stadt Graz und jede einzelne Region soll daher mehr und für die Region wertvolle Ausbildungsangebote anbieten und die Steirerinnen und Steirer motivieren, sie in Anspruch zu nehmen. Die vielen Ideen und Aspekte, die bei den Workshops und Diskussionen eingebracht wurden, werden in den Prozess und somit die Zukunft der Steiermark miteinfließen", so Landeshauptmann-Stv. Schickhofer.

„In meinem Zukunftsressort geht es jeden Tag um Innovation, Forschung und Entwicklung. Egal ob in Wirtschaft, Tourismus oder Wissenschaft - täglich entstehen in der Steiermark neue Ideen und es werden neue Technologien und Produkte entwickelt. Dieser Erfindergeist ist das Erfolgsrezept, das uns zu einer europaweit sichtbaren Vorzeigeregion gemacht hat und für Rekordwerte etwa bei Beschäftigung, Wirtschaftswachstum oder Export sorgt. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir für die Zukunft fortschreiben und Innovation in allen steirischen Regionen verankern", so Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Der Zukunftsprozess „AUF LANGE SICHT Steiermark 2030+" ist der Prozess für die Erstellung der steirischen Landesentwicklungsstrategie für die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Nach einer detaillierten Analyse aller bestehenden Maßnahmen und Strategien finden ab März 2019 Veranstaltungen in allen Teilen der Steiermark statt. Damit sollen möglichst viele Steirerinnen und Steirer bei der Entwicklung der Zukunftsstrategie eingebunden werden. Die Landesentwicklungsstrategie wird im Frühsommer von der Landesregierung beschlossen und geht in weiterer Folge in die Umsetzung.

Der nächste Themenabend findet am 11. März 2019 in der Steinhalle Lannach statt, Thema ist die Mobilität der Zukunft.

 

 

 

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