LH Kaiser und LHStv.in Schaunig: Kärnten liegt bei Wirtschaftswachstum im Spitzenfeld,
Produktionsindex steigt weiter - Betriebe, die gute Lage für Investitionen nützen, erhalten Unterstützung
aus EU- und Landesmitteln
Klagenfurt (lpd) - Mit einem Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent (Schätzung: Bank Austria Konjunkturindex)
belegte Kärnten 2018 zum zweiten Mal in Folge einen absoluten Top-Platz unter den österreichischen Bundesländern
(Platz 2 hinter der Steiermark mit 3,4 Prozent). Wichtiger Wachstumstreiber ist der Produktionsbereich, der auch
im heurigen Jahr seine dynamische Entwicklung fortsetzt. Der Index der Produktion erreichte im Februar 2019 einen
Punktestand von 121,2 (Jahresdurchschnitt 2015 = 100), woraus sich eine Steigerung um 10,6 Prozent zum vergleichbaren
Vorjahresmonat errechnet. Damit lag das Kärntner Ergebnis über dem Bundesdurchschnitt (+ 7,1 Prozent).
„Auch wenn heuer mit einem generellen Abschwächen der Konjunktur gerechnet wird, legen die Kärntner Unternehmerinnen
und Unternehmer noch einmal einen Zahn zu“, kommentiert Landeshauptmann Peter Kaiser am 25. Mai die Daten.
Erfreulich sei neben der guten Entwicklung des Arbeitsmarkts auch die große Investitionsbereitschaft der
Klein- und Mittelbetriebe. „Mit einem Fördervolumen von 31,4 Millionen Euro wurden im Vorjahr über den
Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds Investitionen von 293,6 Millionen Euro ausgelöst.
Eine Reihe an großen Investitionsvorhaben, denen wir heuer bereits Unterstützung zusagen konnten, zeigt,
dass die Investitionsfreudigkeit der heimischen Wirtschaft sich keineswegs abschwächt“, sagt die für
Wirtschaftsförderung zuständige Referentin LHStv.in Gaby Schaunig.
Kärnten profitiert auch besonders stark von EU-Förderprogrammen, streicht Kaiser hervor: So gab es für
EU-Fördermittel aus dem IWB/EFRE-Fonds (Investitionen in Wachstum und Beschäftigung/Europäischer
Fonds für regionale Entwicklung) 2018 Förderzusagen für 13 Projekte in der Höhe von 12,5 Millionen
Euro, weitere 17 Projekte aus der erfolgten Ausschreibung »EFRE Offensive für Wachstum und Beschäftigung«
befinden sich im Genehmigungsprozess. Die zusammen 30 Projekte lösen ein Gesamtinvestitionsvolumen von 225,7
Millionen Euro aus.
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