Stadt erhöht Unterstützung: Künftig wird jede zweite geförderte Wohnung
eine SMART-Wohnung sein
Wien (rk) - Das populäre SMART-Wohnbauprogramm wird massiv erweitert: „SMART-Wohnungen zählen
mittlerweile zu den beliebtesten Wohnformen. Damit dieses Erfolgsmodell auch weiterhin umsetzbar ist, wird die
Stadt Wien die Förderung erhöhen. Außerdem wird künftig jede zweite geförderte Wohnung
als SMART-Wohnung errichtet“, kündigt Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal an.
SMART-Wohnungen verbinden optimale Wohnraumnutzung durch kompakte Grundrisse mit leistbaren Mieten inklusive geringer
Eigenmittel. Es gibt sie in fünf verschiedenen Typen von Typ A mit 40m² bis Typ E mit 100m², wobei
die durchschnittliche SMART-Wohnung 65m² groß ist. Der Eigenmittelanteil beträgt 60 Euro pro Quadratmeter
und die Miete beträgt grundsätzlich 7,50 Euro pro Quadratmeter.
Der damalige Wohnbaustadtrat und heutige Bürgermeister Michael Ludwig hat das populäre Projekt 2012 gestartet;
bis heute sind 8.701 SMART-Wohnungen auf dem Weg oder wurden bereits errichtet – rund 1,2 Milliarden Euro investiert
die Stadt in diese Projekte. Planmäßig werden künftig pro Jahr 2.500 bis 3.000 neue SMART-Wohnungen
auf Schiene gebracht.
Enge Kooperation mit Bauträgern
Erfreut zeigt sich Bernd Riessland, neuer Verbandsobmann der gemeinnützigen Wohnbauträger, über
diese neue Wohnbauoffensive: „Mit der Ankurbelung des SMART-Wohnbauprogramms liegt die Stadt Wien goldrichtig.
Damit wird der anhaltend hohen Nachfrage nach günstigem und bedarfsorientiertem Wohnraum wirksam entgegengesteuert
und die soziale Durchmischung in den Wohnhausanlagen gefördert.“
SMART-Wohnungen heiß begehrt
Einen positiven Impuls von der zusätzlichen Förderung der SMART-Wohnungen erwarten sich Josef Ostermayer
und Michael Pech, Obmann und Obmann-Stellvertreter der Wiener gemeinnützigen Bauvereinigungen: „Die besonders
preisgünstigen SMART-Wohnungen haben sich absolut bewährt und sind bei unseren Kunden heiß begehrt.
Wir begrüßen daher die Förder-Initiative und werden in bewährt enger Partnerschaft mit der
Stadt Wien unseren Beitrag zur raschen Umsetzung leisten.“
Entscheidende Zusatzangebote
„Entscheidend für den Erfolg der SMART-Wohnungen sind die Anforderungen an ergänzende Zusatzangebote
wie etwa Gemeinschaftsräume, Freiflächen in Form von Balkonen oder zusätzliche Abstellräume.
BewohnerInnen können dadurch zusätzlich zu ihren kompakten, günstigen Wohnungen ein erweitertes
Raumangebot nützen“, betont Dieter Groschopf, stellvertretender Geschäftsführer des wohnfonds_wien.
Finanzierung durch günstige Zinslage
MA50-Chef Dietmar Teschl über die Finanzierung des Programms: „Zwischen 2020 und 2025 wird die Stadt Wien
zusätzlich 135 Millionen Euro in das SMART-Wohnbauprogramm investieren. Die Finanzierung wird unter anderem
durch anhaltend niedrige Zinsen ermöglicht, durch die sich die Stadt bei der Auszahlung von Förderungen
jährlich Zinsenzuschüsse erspart. Und andererseits werden durch die Zinslage auch ältere Landesdarlehen
vorzeitig an die Stadt zurückbezahlt.“
Wien bleibt Welthauptstadt des Wohnens
„Die Stadt Wien hat ihre Mittel für den geförderten Wohnbau nie zweckentfremdet. Davon profitieren die
Wienerinnen und Wiener bis heute. Ich bin überzeugt davon, dass uns nun die Erweiterung des SMART-Wohnungsprogramms
dabei helfen wird, dass Wien weiterhin die Welthauptstadt des lebenswerten und leistbaren Wohnens bleibt und ich
möchte mich an dieser Stelle bei den Gemeinnützigen und beim wohnfonds_wien für die hervorragende
Zusammenarbeit bedanken“, schließt Wohnbaustadträtin Gaal.
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