Wertvolle und vielseitige Beiträge / Fotostrecke von der Verleihung
Salzburg (lk) - Am 12. Juni wurden im ORF-Landesstudio die Salzburger Volkskulturpreise offiziell verliehen:
Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn übergab gemeinsam mit Bernhard Strobl als Vertreter der
„Kurt und Felicitas Vössing Stiftung“ den mit 6.000 Euro dotierten Hauptpreis für das Projekt „Stark
mit Erdäpfel – Erdäpfelstärke“ des Vereins Hollersbacher Kräutergarten und Bienenlehrpfad.
Die beiden Förderpreise zu je 3.000 Euro ergingen an „Volkskultur macht Schule“ und „Textile Landschaft Salzburg“.
Der Preis wird vom Land Salzburg mit Unterstützung der „Kurt und Felicitas Vössing Stiftung“ alle zwei
Jahre für maßgebliche und innovative Impulse vergeben und ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. „Die
diesjährigen Siegerprojekte zeigen die Bandbreite und Fülle der Salzburger Volkskultur“, so Kulturreferent
Schellhorn, der den Gewinnern gratulierte: „Sie zeigen, jede und jeder auf ganz individuelle Weise, die Vielfalt,
den Reichtum und die Innovationskraft.“
Drei besondere Impulse für die Volkskultur
So zeigt Andrea Rieder, stellvertretende Obfrau des Vereins Hollersbacher Kräutergarten und Bienenlehrpfad,
in ihrem Kultur- und Bildungsprojekt, wie bedeutend und vielfältig das „Universalgenie“ Kartoffel ist. „Volkskultur
macht Schule“ wiederum ist eine vielfältige Initiative zur Stärkung des Singens, Musizierens und Tanzens
in den Pinzgauer Volksschulen. Bei „Textile Landschaft Salzburg – Spitzenhafter Luxus und tägliches Brot 1600-1800“
handelt es sich um eine wissenschaftliche Arbeit und ein Buchprojekt von Monika Thonhauser über die Klöppelspitze,
ihre Geschichte, Tradition, historische und aktuelle Bedeutung in Salzburg.
29 Einreichungen für den Preis
Eine unabhängige Jury hat heuer aus 29 Einreichungen ausgewählt. Schellhorn würdigte deren Arbeit
und sprach auch einen besonderen Dank an die „Kurt und Felicitas Vössing Stiftung“ aus.
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