Die Drei-Länder-Radtour kombiniert optimal nachhaltige Mobilität mit modernem Radtourismus
- Neues Verkehrsangebot sichert grenzenloses Reisen ohne Pkw für Radtouristen und Einheimische Genussradler
Klagenfurt (lpd) - „Die Drei-Länder-Radtour kombiniert optimal nachhaltige Mobilität mit modernem
Radtourismus, der dem Pkw-losen Reisetrend unserer Gäste gerecht wird. Als neue grenzüberschreitende
Nahverkehrsverbindung zwischen Kärnten, Italien und Slowenien stärkt sie unseren sanften Radtourismus
und positioniert Kärnten ein Stück weiter als Natur-Aktiv-Destination. Als Mobilitäts- und Tourismuslandesrat
bin ich stolz auf dieses touristisch attraktive und umweltfreundliche Angebot“, so der LR Sebastian Schuschnig,
der am 8. Juni die neue Nahverkehrsverbindung zwischen Kärnten, Friaul Julisch-Venetien und Slowenien gemeinsam
mit Kärnten Werbung Geschäftsführer Christian Kresse, ÖBB Regionalmanager Reinhard Wallner,
Lucio Gomiero, Geschäftsführer und Generaldirektor des Tourismusverbandes Friaul-Julisch Venetien sowie
den Bürgermeistern von Jesenice, Tomaž Tom Mencinger und Kranjska Gora, Janez Hrovat, eröffnete.
Durch das neue Verkehrsangebot sei der 08. Juni für den Kärntner Tourismus, für eine nachhaltige
und länderübergreifende Mobilität ein ganz besonderer Tag. „Genussradfahrer und unsere Radtouristen
erwarten sich eine attraktive und grenzüberschreitende Radinfrastruktur.
„Nach den bereits etablierten Angeboten Alpe Adria Radweg, dem Alpe Adria Trail und der Alpe Adria Golf Card ist
die Dreiländer Radtour ein weiteres attraktives Leitprodukt und ein Zeichen der erfolgreichen länderübergreifenden
Kooperation. Diese neue Tour macht nun bekannte Orte wie Villach, Tarvis, Kranjska Gora und Jesenice familienfreundlich
mit dem Rad erlebbar“, so der Geschäftsführer der Kärnten Werbung Christian Kresse.
Der „Save Radweg“ ist ein Bahntrassenweg und führt von Tarvisio in Italien über 41 Kilometer auf der
Strecke der ehemaligen „Kronprinz-Rudolf-Bahn“ nach Jesenice in Slowenien. Verbunden mit Kärnten erfährt
das Dreiländereck wegen dieser Fahrradroute schon seit langer Zeit einer großen Beliebtheit. Dieses
Verkehrsangebot wird nun in den Sommermonaten zwischen Villach und Tarvisio/Boscoverde (S41) sowie zwischen Villach
und Jesenice (S21) um zusätzliche Verkehrsleistungen ergänzt, indem es nun erstmals mit 120 Fahrradstellplätzen
ausgestattet wird. Bis dato war die Mitnahme von Rädern in den Zügen, die durch den Karawankentunnel
verkehren, nicht möglich.
„Eine extrem schöne Landschaft, aber auch eine extrem tolle Radfahrstrecke schlängelt sich entlang der
alten Eisenbahnstrecke von Tarvis-Boscoverde Richtung Ratece und weiter nach Kranjska Gora und Jesenice. Dieses
Dreieck zwischen Villach-Tarvis und Jesenice wollen wir mit der Bahn für alle Radbegeisterte erlebbar machen“,
erklärt Reinhard Wallner als Regionalmanager vom ÖBB Personenverkehr Kärnten und ist überzeugt:
„Damit treffen wir Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden - mit einem attraktiven Angebot und leistbaren
Preisen.“
Ausgangspunkt und Zielort der Tour sind individuell wählbar, ein Zu- und Ausstieg ist zwischen den Orten Rosenbach
in Kärnten und Tarvis an allen Bahnhöfen gewährleistet.
„Mit diesem neuen Angebot wird Kärnten als radtouristische Destination im Wettbewerb der Radregionen weiter
gestärkt. Durch Mitnahme von Rädern in der neuen S-Bahnverbindung entsteht für Kärnten, Slowenien
und Friaul ein gänzlich neues Mobilitätsangebot“, so Schuschnig.
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