Wien (bmi) - Mit der Urlaubszeit startet auch die Reisezeit ins In- und Ausland. Damit Sie bei Ihrer Rückkehr
keine bösen Überraschungen erleben, sollten Sie vor der Abreise folgende Tipps der Polizei beachten.
Hundertprozentigen Schutz gegen Einbrüche gibt es nicht. Es gibt aber Methoden und Techniken, die es Einbrechern
schwerer machen. Mit folgenden einfachen Vorkehrungen können sich Wohnungs- und Hausbesitzer und schützen:
- •Vergewissern Sie sich, dass die Türe versperrt ist.
Ziehen Sie die Türe nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie diese zweifach ab. Verschließen
Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Lassen Sie Fenster niemals während des Urlaubes gekippt.
- Vermeiden Sie Zeichen Ihrer Abwesenheit, beispielsweise
heruntergelassene Rollos oder zugedeckte Autos. Räumen Sie nicht alles beiseite - das erzeugt den Eindruck
längerer Abwesenheit. Lassen Sie Ihr Heim bewohnt aussehen, beziehungsweise so, als würde bald jemand
nach Hause kommen.
- Während Ihres Urlaubes sollte der Briefkasten geleert
und Werbematerial beseitigt werden. Nachbarschaftshilfe ist hier besonders wichtig. In einer guten Nachbarschaft
werden es Täter schwerer haben. Vermeiden Sie auch Zeichen Ihrer Abwesenheit durch entsprechende Nachrichten
auf Ihrem Anrufbeantworter sowie durch Eintragungen in sozialen Medien wie Facebook, Twitter etc.
- Falls Sie mit dem Taxi zum Flughafen gebracht werden, verraten
Sie nicht, wie lange die Wohnung oder das Haus unbewohnt ist.
- Schalten Sie Beleuchtung und Radio zu unterschiedlichen
Zeiten mit Hilfe einer Zeitschaltuhr ein und aus.
- Informieren Sie Ihre Nachbarn über die Funktion einer
vorhandenen Alarmanlage, und auch darüber, dass Sie Ihre Beleuchtung, Ihr Radio oder ähnliche Einrichtungen
über Zeitschaltuhren steuern.
- Tauschen Sie Ihre Kontaktdaten aus, damit Sie im Notfall
eine Ansprechperson erreichen können.
- Bei Einfamilienhäusern sind neben den Eingangstüren
auch Terrassentüren, Fenster und Kellertüren die Hauptangriffspunkte von Kriminellen.
Tipps vor dem Urlaubsantritt
- Informieren Sie sich rechtzeitig über gesetzliche Vorschriften
des Reiselandes sowie über Notrufnummern und über die Adresse der nächsten österreichischen
Vertretungsbehörde.
- Achten Sie darauf, wie lange Ihr Reisepass noch gültig
ist. In vielen außereuropäischen und einigen europäischen Staaten muss der Reisepass noch eine
bestimmte Zeitspanne nach der Einreise gültig sein. Der nationale Führerschein ist zwar ein amtlicher
Lichtbildausweis, er gilt auf Reisen aber nicht als Personaldokument. Machen Sie eine Kopie ihrer Reisedokumente
und speichern sie diese online ab, sodass sie mit Internet jederzeit darauf zugreifen können. So lässt
sich trotz Diebstahl oder Verlust anhand des Passfotos ihre Identität leichter klären oder zuordnen.
- Vermeiden Sie, wertvollen Schmuck mitzunehmen und mit großen
Geldbeträgen in der Öffentlichkeit zu hantieren.
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