Aktionsrichtlinie zur Förderung von Schulpraktika trägt seit Jahren zur gelebten
Partnerschaft zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Burgenland bei
Eisenstadt (büro lr) - Praktika stellen eine sinnvolle Möglichkeit dar, über den theoretischen
Schullehrstoff und Inhalt hinaus auch in das reale Arbeitsleben „hineinzuschnuppern“. Es wird die Möglichkeit
geboten, den möglichen zukünftigen Arbeitsplatz kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen, den sozialen
Umgang mit Arbeitskollegen zu erlernen, seinen Lebenslauf zu erweitern, eigene Fähigkeiten auszubauen und
vieles mehr.
Um die Interessen sowohl der einstellenden Unternehmen als auch der Praktikanten bestmöglich zu wahren, wurde
von LR Petschnig bereits 2017 eine Förderung von Schulpraktika ins Leben gerufen.
„Ziel dieser Förderaktion ist die Schaffung eines Anreizes für burgenländische Unternehmen, Praktikumsplätze
für burgenländische Schüler und Schülerinnen, die im Rahmen ihrer schulischen Ausbildung ein
Pflichtpraktikum absolvieren müssen, zur Verfügung zu stellen. Besagte Förderaktion trat heuer wieder
mit 17. Mai in Kraft und läuft noch bis zum 30. September. Unterstützt wird jedes privatwirtschaftliche
Unternehmen, dessen Betriebsstätte sich im Burgenland befindet. Gefördert werden dabei 50% der Personalkosten
für die Schaffung eines Praktikumsplatzes bis zu maximal 500 Euro und bis zu maximal 5 Pflichtpraktika pro
Unternehmen“ erklärt LR Petschnig.
„Seit Inkrafttreten dieser Förderrichtlinie konnte erfolgreich früheren Vorbehalten von Seiten der Unternehmen
bezüglich Praktika im Sinne der lern- und arbeitswilligen Schüler zurückgedrängt werden“, führt
LR Petschnig weiter aus.
„Ich freue mich auch, dass sowohl die Wirtschaftskammer als Vertreter der Unternehmen als auch die Arbeiterkammer
als Vertreter der Praktikanten, sich in diesen Prozess aktiv einbringen, um diesen erfolgreichen burgenländischen
Weg auch für die Zukunft abzusichern und weiter zu entwickeln“, schließt LR Petschnig.
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