Am 29. September werden 1.292.634 berechtigte Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher
zur Wahlurne gerufen
St. Pölten (nlk) - Nach der Sitzung der Landeswahlbehörde steht nun fest, dass in Niederösterreich
acht Parteien bei der kommenden Nationalratswahl am 29. September am Stimmzettel zu finden sein werden. Diese sind
die Nationalratsparteien ÖVP, SPÖ, FPÖ, NEOS und JETZT sowie GRÜNE, KPÖ und WANDL. „Voraussichtlich
dürfen 1.292.634 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ihre Stimme bei der Nationalratswahl
abgeben. Ich persönlich hoffe, dass der Großteil davon diese Möglichkeit wahrnimmt. Denn nur wer
wählt, kann die Zukunft unseres Landes mitbestimmen“, erklärte Landtagspräsident und operativer
Landeswahlleiter Karl Wilfing am 7. August im Anschluss an die Sitzung der Landeswahlbehörde.
Mit den rund 1,293 Millionen Wahlberechtigten stellt Niederösterreich die meisten Wahlberechtigten aller Bundesländer,
auf Platz 2 folgt Wien mit 1,149 Millionen und dahinter folgt Oberösterreich mit 1,104 Millionen. In Niederösterreich
hat der Bezirk Baden mit 107.208 Wählerinnen und Wählern die größte Zahl an Wahlberechtigten“,
informiert Wilfing. Für einen möglichst reibungsfreien Ablauf in den rund 2.650 Wahllokalen sorgen ca.
32.800 Wahlbehördenmitglieder. Präsident Wilfing: „Hier gilt mein Dank allen, die dieser wichtigen, demokratischen
Aufgabe ehramtlich nachkommen. Insgesamt werden von ihnen am Wahltag mehr als 200.000 Arbeitsstunden geleistet.“
Dass die Organisation und Umsetzung der Wahl im wahrsten Sinn Schwerstarbeit bedeutet lässt sich anhand einer
Zahl feststellen: Das Gewicht der für die Nationalratswahl benötigten Stimmzettel beträgt 12 Tonnen,
nimmt man die restlichen amtlichen Drucksorten wie Kundmachungen u. ä. dazu beträgt das Gewicht ca. 17
Tonnen. Und das nur für die Abwicklung in Niederösterreich.
Gewählt werden kann entweder persönlich im Wahllokal oder mit einer Wahlkarte. Letztere können schon
jetzt bei der jeweiligen Gemeinde beantragt werden, die Ausgabe erfolgt ab Anfang September. „Wichtig ist, dass
die Wahlkarte rechtzeitig am Wahltag bis 17 Uhr bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde eingelangt ist.
Außerdem kann man die ausgefüllte Briefwahlkarte am Wahltag bei einem Wahllokal in Österreich oder
bei einer Bezirksverwaltungsbehörde (Bezirkshauptmannschaft bzw. Magistrat) abgeben“, so Wilfing.
Im Gegensatz zur Europawahl im vergangenen Mai wird es am Wahltag nach dem Schließen der letzten Wahllokale
eine erste Hochrechnung geben und im Laufe des Abends wird das vorläufige Ergebnis – ohne Briefwahlkarten
– verkündet.
Weitere Informationen auf der Website des Innenministeriums
https://www.bmi.gv.at/412/Nationalratswahlen/Nationalratswahl_2019/st
art.aspx sowie auf der Website des Landes NÖ
http://www.noel.gv.at/noe/Wahlen/NR-Wahl_2019.html
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