Wallner: „Bestnoten für Vorarlberg
 von Ratingagentur Standard & Poor‘s“

 

erstellt am
23. 09. 19
13:00 MEZ

Landeshauptmann: „Vorarlbergs solide und verlässliche Haushaltsführung wird klar bestätigt“
New York/Bregenz (vlk) - Die Experten der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) stellen dem finanzpolitischen Kurs des Landes Vorarlberg in einem am 20. September veröffentlichten Bericht einmal mehr ein hervorragendes Zeugnis aus. „Für das bestmögliche Rating „AA+/A-1+“ zeichnet sich laut S&P hauptsächlich das exzellente Finanzmanagement, die sehr gute Liquidität und der niedrige Schuldenstand verantwortlich“, berichtet Landeshauptmann und Finanzreferent Markus Wallner: „Das Rating ist eine klare Bestätigung unserer soliden Finanzpolitik und verlässlichen Haushaltsführung“.

Standard & Poor’s bescheinigen dem Land Vorarlberg ein kluges Finanzmanagement und erwarten auch in der nächsten Legislaturperiode eine vorausschauende und vernünftige Finanzpolitik, die künftige schwierige Entwicklungen, die auf das Land zukommen könnten, auf umsichtige Art und Weise lösen werde. Die Ratingexperten loben explizit die stabilen Strukturen des heimischen Finanzhaushalts sowie, dass die Budgeterwartungen regelmäßig übertroffen werden.

Gewissenhafte Finanzpolitik als Grundlage

Landeshauptmann Wallner sieht sich in der strengen Budgetpolitik des Landes bestätigt: „Dass wir keine neuen Schulden machen wollen und den Schuldenstand insgesamt niedrig halten, schafft uns den notwendigen Spielraum, für ein positives Gestalten“. Als entscheidenden Schlüsselfaktor für das sehr gute Rating bezeichnet S&P die Tatsache, dass das Land keine Finanz-Spekulationen tätigt und generell mit keinem Risiko an den Finanzmärkten aktiv ist. Die sehr stabile und diversifizierte Wirtschaftsstruktur, mit der produzierenden Industrie als starkem Wachstumsmotor, runden Vorarlbergs Bewertung als Vorzeigeregion ab

Aufgaben zwischen Bund und Ländern
Kritisch betrachtet S&P die Tatsache, dass der Bund immer wieder relativ kurzfristig Aufgaben an die Länder übertrage. Zwar gelinge es durch Bund-Länder-Verhandlungen im Nachhinein diese Aufgabenübertragungen finanziell zu kompensieren, aber die „Ausgabenentwicklung“ sei für die Bundesländer durch diese Vorgehensweise schwerer einzuschätzen. Unvorhergesehene Ausgabenentwicklungen, beispielsweise in der Pflege oder im Gesundheitsbereich, hat Vorarlberg in der Vergangenheit aber äußerst gut gemeistert, daher habe dies keinen Einfluss auf das Rating, so die Finanzexperten von S&P.

Vorarlberg mit Blick in die Zukunft
„Für das Land Vorarlberg hat sinnvolles und verantwortungsbewusstes Wirtschaften oberste Priorität, speziell mit Blick auf die nachfolgenden Generationen. Eine solide finanzielle Basis ermöglicht wichtige Investitionen in der Zukunft. Das belegt auch dieses äußerst erfreuliche Rating-Ergebnis“, so Wallner abschließend.

 

 

 

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