RHI Magnesita: „Project Railway“ bringt
 Verkehrsentlastung für Tiroler Gemeinden

 

erstellt am
25. 09. 19
13:00 MEZ

Verlagerung des Transports vom LKW auf die Schiene
Wien (rhi) - Der Weltmarktführer für Feuerfestprodukte und -lösungen RHI Magnesita hat den Startschuss für das „Project Railway“ gegeben: Mit Frühjahr 2020 verlagert das Werk von RHI Magnesita in Hochfilzen einen Teil seiner Produktlieferung auf die Schiene. Insgesamt werden ab 2020 rund 3.000 jährlich LKW-Fahrten eingespart. Die Planungen sind bereits abgeschlossen. Neue Infrastruktur wie etwa eine Beladestation für Züge wird nach Jahreswechsel in Angriff genommen. Insgesamt investiert RHI Magnesita 1,3 Mio. Euro in das „Project Railway“.

„Wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit müssen Hand in Hand gehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass ein global agierendes Unternehmen nur dauerhaft erfolgreich sein kann, wenn es vor Ort Verantwortung übernimmt“, erklärt Stefan Borgas, CEO RHI Magnesita. „Wir sind stolz, ein Teil Tirols zu sein und leisten gerne unseren Beitrag, um den Frachtverkehr verstärkt auf die Schiene zu bringen und so die Lebensqualität der Menschen zu verbessern“, so Borgas weiter.

Norbert Lerchl, Standortleiter des Werks Hochfilzen, weiß Dank seines intensiven Austauschs mit den Gemeinden, wie wichtig dieses Projekt für die Region ist: „Unser Traditionswerk ist tief mit Hochfilzen verwurzelt. Seit jeher pflegen wir ein gutes Einvernehmen mit allen Gemeindemitgliedern. Es freut mich, dass wir mit dieser Investition in die Verlagerung von LKW-Transporten auf die Schiene das Verkehrsaufkommen in Hochfilzen und zahlreichen benachbarten verringern.“

Von Beginn an unterstützt hat das „Project Railway“ die Tirolerin und ehemalige Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck. „Das Werk von RHI Magnesita in Hochfilzen zählt zu einem der größten Arbeitgeber der Region. Dabei ist es wichtig, dass Wirtschafts-, Umwelt- und Anrainerinteressen Hand in Hand gehen. Es freut mich umso mehr, dass ich in meiner Zeit als Wirtschaftsministerin die Gespräche zwischen der ÖBB und RHI Magnesita intensivieren konnte und zu der Lösung beitragen konnte, den Gütertransport verstärkt auf die Schiene zu verlagern. Das ist für die seit jeher von hohem Verkehrsaufkommen belasteten Menschen in der Region ein wichtiger Schritt und gleichzeitig ein wesentlicher Beitrag für ein umweltfreundliches Tirol. Ich bedanke mich bei allen Verantwortlichen, insbesondere bei RHI Magnesita, dass nun ein gutes Ergebnis gefunden werden konnte“, so Schramböck abschließend.

 

 

 

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