Wien (rk) - Bürgermeister Dr. Michael Häupl nahm am Dienstag (18. 02.)
in seinem Mediengespräch zu Journalistenfragen Stellung, die sich auf die Auseinandersetzung rund um das Projekt
"Wien Mitte" bezogen. Wie er eingangs feststellte, sei Wien stolz darauf, dass ihr das Weltkulturerbe
zugesprochen worden ist. Die Frage des Projekts "werden wir entschieden bekommen", weil sich die Investoren
Gedanken machen werden, wenn sie das Projekt nicht in der ursprünglich geplanten Form durchführen können.
Häupl kritisierte im Bericht des Österreichischen Komitees des UNESCO-Denkmalschutzbeirats die Forderung,
dass alle künftigen Vorhaben in der Innenstadt einer Verträglichkeitsprüfung unterzogen werden sollen.
Dies komme einer Entmündigung gleich, so etwas gebe es nirgends. Wien werde sich aber durch niemanden entmündigen
lassen. Er gehe auch davon aus, dass die Meinung von ICOMOS-Österreich nicht die UNESCO-Meinung sei. Wie Häupl
ankündigte, werde Wien alles tun, um das Projekt Wien-Mitte mit dem Weltkulturerbe kompatibel zu machen. |