LH Pühringer : Mehr als 100 Millionen Euro Katastrophenhilfe in Oberösterreich bei den Betroffenen
Linz (lk) - Nach wie vor auf Hochtouren arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Oö. Katastrophenfonds. Stichtag 2. Dezember 2002, wurden bereits 100,9 Millionen Euro an die von der August-Hochwasserkatastrophe Betroffenen in Oberösterreich ausbezahlt, berichtet Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

Bisher sind beim Oö. Katastrophenfonds 21.852 Anträge eingelangt. Alle sind bereits bearbeitet. Rund 5000 Anträge sind fertig abgerechnet, das heißt, die Geschädigten haben nicht nur eine Akontierung, sondern nach Vorlage von Rechnungen über Wiederaufbaumaßnahmen auch darüber hinaus wirksame Hilfe aus dem Katastrophenfonds erhalten.

Auch die erste Etappe der Vergabe der Spenden aus dem Landeshilfskonto ist abgeschlossen. 5,5 Millionen Euro wurden entsprechend der Entscheidungen des Vergabebeirats aus den Hilfsorganisationen an rund 1.750 besondere Härtefälle ausbezahlt. Derzeit werden weitere Fälle von besonders Betroffenen geprüft und für die nächste Sitzung des Vergabebeirates der Hilfsorganisationen vorbereitet.

Intensiv arbeiten auch die von der Landesregierung eingesetzten sechs Arbeitsgruppen, die sich mit der gesamten Hochwasserproblematik beschäftigen. Sie werden bis 31. März 2003 der Landesregierung einen Bericht vorlegen.

"Rasch helfen und gründlich aufarbeiten lautet nach wie vor die Devise der oberösterreichischen Landespolitik nach dem Hochwasser", so Landeshauptmann Pühringer.
 
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