ESA wählt Österreich (Wien) als Standort für das "European
Space Policy Institute, ESPI" aus
Wien (bmvit) - "Es erfüllt mich mit besonderem Stolz, dass sich Österreich gegen starke,
internationale Konkurrenz durchsetzen konnte. Immerhin haben sich um den Sitz des europäischen Zentrums für
Weltraumpolitik Länder wie Frankreich, Italien, Spanien, England und Belgien beworben", kommentierte
Infrastrukturminister Mathias Reichhold am Donnerstag (12. 12.) die Entscheidung der
Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Das European Space Policy Institute, ESPI soll in erster Linie Forschungseinrichtungen
vernetzen. Als Kern diese Netzwerks von Experten der Raumfahrt soll es Langzeitstrategien zur Positionierung Europas
in der Raumfahrt entwickeln. Es wird sich allgemeinen Fragen der Weltraumfahrtpolitik widmen, Fragen der weltraumtechnischen
Anwendungen klären und zur globalen Weltraumpolitik Stellung beziehen. "Österreichs Bemühungen,
in Wien ein Gast- und Unterstützungsinstitut für europäische Forscher und Gelehrte zu errichten
und mit diesem Institut Europa als geopolitische Einheit zu stärken, wurden letztendlich von Erfolg gekrönt,"
freute sich Reichhold. ESPI soll neben der Entwicklung einer europäischen Weltraumstrategie auch die Verbesserung
der Beziehung zwischen Forschern und breiter der Öffentlichkeit tatkräftig unterstützen. |