Der Euro in 12 Ländern

Die Euromünzen haben in allen Ländern einheitliche Vorderseiten. Die Rückseiten wurden individuell gestaltet

Belgien

Griechenland

Niederlande

Deutschland

Irland

Österreich

Finnland

Italien

Portugal

Frankreich

Luxemburg

Spanien
     
Das Design
Die Banknoten wurden unter dem Thema »Zeitalter und Stile Europas« gestaltet. Sie zeigen Fenster, Tore und Brücken aus sieben Jahrhunderten kultureller Entwicklung in Europa. Diese Elemente sollen auch Offenheit und Zusammenarbeit in der Europäischen Union symbolisieren.

Das Design der Banknoten wurde von der Oesterreichischen Nationalbank vorgeschlagen und vom Österreicher Robert Kalina entworfen. In einem Wettbewerb, an dem drei Designer aus jedem EU-Land teilnehmen konnten, wurde diese Variante ausgewählt.

Die Münzen tragen nur auf der einen Seite ein EU-weit einheitliches Design, die Gestaltung der anderen Seite blieb den einzelnen Ländern überlassen. Bei der Ausschreibung der gemeinsamen Seite wurden als Themen »Architektur«, »Berühmte Europäer« oder ein abstraktes Design zur Auswahl gestellt. Der Belgier Luc Luycx von der belgischen Münze, für dessen Entwurf sich die Jury entschied, wählte die dritte Variante. Die Münzenoberflächen stellen den fortschreitenden europäischen Einigungsprozeß dar: Auf den Münzen zu 1, 2 und 5 Cent nähern sich die Länder einander und verschmelzen auf den Münzen zu 1 und 2 Euro.

Sowohl bei den Münzen als auch bei den Banknoten wurde versucht, den Bedürfnissen von Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen Rechnung zu tragen. Außerdem wurde weitestgehend auf Nickel verzichtet, weil Nickel unter bestimmten Umständen Allergien hervorrufen kann.
 

Die Euroscheine sind in allen 12 EU-Länden gleich

 

Werte, Maße Farben der Bankoten

5 Euro
Farbgebung: Grau
Maße: 120 mm x 62 mm

20 Euro
Farbgebung: Blau
Maße: 133 mm x 72 mm

100 Euro
Farbgebung: Grün
Maße: 147 mm x 82 mm

10 Euro
Farbgebung: Rot
Maße: 127 mm x 67 mm

50 Euro
Farbgebung: Orange
Maße: 140 mm x 77 mm

200 Euro
Farbgebung: Gelb-Braun
Maße: 153 mm x 82 mm

Quelle: Europäische Gemeinschaft    
     

Praktische Prüfschritte für die Untersuchung, ob eine Banknote echt oder falsch ist

Feststellen,

  • ob das Wasserzeichen echt ist,
  • ob ein Sicherheitsfaden vorhanden ist,
  • ob beim Durchsichtsornament Vorder- und Rückseite präzise aufeinander passen,
  • ob man das Relief des Tiefdrucks spüren kann,
  • dass der Kippeffekt vorhanden ist,
  • dass das Papier unter UV-Licht nicht aufleuchtet,
  • dass unter UV-Licht die eingestreuten Fasern sichtbar sind,
  • dass die linke Nummerierung auf der Rückseite unter UV-Licht leuchtet (nur beim Schilling).

Das sind einige Prüfschritte, die im Zweifelsfall bei österreichischen wie bei DEM- und Lire-Banknoten eindeutig zeigen, ob eine Note echt oder falsch ist. Bei einiger Übung werden Sie für jede dieser Prüfungen nur wenige Sekunden benötigen und somit auch relativ schnell zu einem Ergebnis kommen.

Achtung!
Gefälschte Banknoten müssen von der Oesterreichischen Nationalbank ersatzlos eingezogen werden. Aufpassen lohnt sich also auf jeden Fall!

     

Lesen Sie hier über: Die Geschichte der Europäischen Union Die EU-Ratspräsidentschaft Österreichs Weg in die EU  10 Jahre EU-Mitgliedschaft, eine Bilanz Das Schengener-Übereinkommen: Die Geburt des grenzenlosen Europa Österreich und der Euro Österreicher in EU-Organen Österreich und die Erweiterung 2004

     
Quelle: Oesterreichische Nationalbank    

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